Versicherungen: Welche sind vorgeschrieben, welche sind ratsam?

von am 21/12/14 um 12:07 pm

Versicherungsberater berät ein PaarBei Versicherungen lassen sich zwei Arten unterscheiden: Pflichtversicherungen und freiwillige Versicherungen. Bei den Pflichtversicherungen interessiert speziell, ob der Gesetzgeber nur einen generellen Versicherungszwang vorsieht und Bürger den Anbieter frei wählen können oder ob es eine Einheitsversicherung gibt.


Pflichtversicherungen: Bei manchen können Sie die Police wählen

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zahlen in vier Versicherungen ein:

  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Krankenversicherung

Bei den ersten drei Versicherungen bleibt Ihnen keine Wahl, der Staat organisiert hierfür einheitliche Versicherungen mit gleichen Beiträgen und identischen Leistungen. Anders sieht es bei der Krankenversicherung aus. Bürger können sich zwischen zahlreichen gesetzlichen Kassen entscheiden. Ein Vergleich lohnt: Einige Kassen bieten über den gesetzlichen Pflichtkatalog hinaus attraktive Zusatzleistungen an, zum Beispiel kostenlose Vorsorgeuntersuchungen und homöopathische Behandlungen. Auch auf der Kostenseite unterscheiden sich die Kassen. Finanzstarke Kassen überzeugen mit Rückerstattungen. Ab 2015 differieren auch die Beitragssätze, der für alle gültige Einheitssatz gehört dann der Vergangenheit an. Eine weitere Pflichtversicherung besteht für Kfz-Halter, sie müssen eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorweisen. Diese Policen offerieren ausschließlich private Konzerne, die Unterschiede beim Preis-Leistungs-Verhältnis sind groß.

Diese Policen empfehlen sich dringend

Darüber hinaus sollten Versicherte weitere Policen vereinbaren, auch wenn der Gesetzgeber sie dazu nicht verpflichtet. Das trifft zum Beispiel auf die private Haftpflichtversicherung zu. Sollten Sie aus Unachtsamkeit fremdes Eigentum beschädigen oder jemanden verletzen, übernimmt der Haftpflichtversicherer die daraus resultierenden Schadensersatzansprüche. Diese können horrende Summen betragen, nur eine Haftpflichtversicherung schützt vor dem beträchtlichen finanziellen Risiko. Zudem raten Verbraucherschützer zu einer BU-Police. Diese überweist eine monatliche Rente, wenn Sie aufgrund einer Berufsunfähigkeit Ihren gelernten Job nicht mehr ausüben können. Angesichts niedriger staatlicher Leistungen in einem solchen Fall sollten Sie sich unbedingt mit einer Privatpolice absichern. Besitzen Sie wertvolles Eigentum, spricht auch viel für eine Hausratversicherung. Der Versicherer kommt für alle Schäden auf, die durch Brände, Naturkatastrophen und Einbrüche entstehen.

Durch Versicherungsvergleiche den besten Anbieter finden

Sowohl bei den beiden Pflichtversicherungen Krankenversicherung und Kfz-Haftpflicht als auch bei empfehlenswerten freiwilligen Policen gilt: Vergleichen Sie die Angebote! Zum einen können Sie damit viel Geld sparen. Zum anderen sichern Sie sich mit einem gründlichen Vergleich überzeugende Leistungspakete. Beratung und weitere Informationen finden Sie auch bei Finanzdienstleistern wie Tecis.

Image: ThinkStock, iStock, LDProd

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